Rentenberater

Die Rentenberatung erfordert spezielle und fundierte Sachkenntnis.

 

Nicht jeder, der von sich behauptet in Fragen der Rentenberatung kompetent zu sein darf sich einfach "Rentenberater/in" nennen.

Nach § 11 Abs. 4 des Rechtsdienstleistungsgesetzes (RDG) unterliegt die Berufsbezeichnung Rentenberater/in einem besonderen Schutz. Die Berufsbezeichnung "Rentenberaterin" oder "Rentenberater" oder diesen zum Verwechseln ähnliche Bezeichnungen darf nur von entsprechend registrierten Personen geführt werden.

Auch Personen, die gewerbsmäßig Altersvorsorgeprodukte (bzw. private Rentenversicherungen) vermarkten, z. B. Versicherungsberater dürfen sich nicht einfach als "Rentenberater/in" bezeichnen oder mit dem Begriff "Rentenberater/in" Werbung betreiben.

Der Renten-Sachkundelehrgang

Lehrgangsbeschreibung

Die Inhalte des Renten-Sachkundelehrgangs richten sich nach § 11 Abs. 2 Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) in Verbindung mit § 4 Rechtsdienstleistungsverordnung.

§ 11 Besondere Sachkunde, Berufsbezeichnungen

(2) Rentenberatung erfordert besondere Sachkunde im Recht der gesetzlichen Renten- und Unfallversicherung und in den übrigen Teilbereichen des § 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2, für die eine Registrierung beantragt wird, Kenntnisse über Aufbau, Gliederung und Strukturprinzipien der sozialen Sicherung sowie Kenntnisse der gemeinsamen, für alle Sozialleistungsbereiche geltenden Rechtsgrundsätze einschließlich des sozialrechtlichen Verwaltungsverfahrens und des sozialgerichtlichen Verfahrens.

Der Lehrgang dient als Sachkundenachweis bei der Beantragung einer Registrierung gemäß § 10 Abs. 1 Nr. 2 RDG.

 

Zielgruppe

Der Renten-Sachkundelehrgang richtet sich an interessierte Personen, die an einer hoch qualifizierten Weiterbildung teilnehmen möchten und die Berufsausübung als Rentenberater anstreben.

Insbesondere richtet sich der Sachkundelehrgang an Steuerberater/innen, Steuerfachwirte/innen, Versicherungsfachwirte/innen und ähnliche Berufsgruppen.

 

Teilnahmevoraussetzungen

Als Zugangsvoraussetzung für den Renten-Sachkundelehrgang ist praktische Erfahrung im Bereich Renten- und Sozialrecht von Vorteil.

 

Lehrgangsinhalte

Gemäß § 11 Abs. 2 RDG soll der Renten-Sachkundelehrgang u.a. die besondere Sachkunde im Recht der gesetzlichen Renten- und Unfallversicherung und in den übrigen Teilbereichen des  § 10 Abs. 1 Nr. 2, für die eine Registrierung beantragt wird, Kenntnisse über Aufbau, Gliederung und Strukturprinzipien der sozialen Sicherung sowie Kenntnisse der gemeinsamen, für alle Sozialleistungsbereiche geltenden Rechtsgrundsätze einschließlich des sozialrechtlichen Verwaltungsverfahrens und des sozialgerichtlichen Verfahrens enthalten.       

    Unterrichtseinheiten

 

Verschiedene Zeitmodelle

"Monat"        4 Monate - 2x im Monat, jeweils 3Tage, Do. - Sa.

"Turbo"         4 Wochen - in Vollzeit, Mo. - Fr. in Deutschland oder auf Mallorca

"FLEXibel"   Sie planen ihr Seminar selbst, in einem Zeitraum von max. 12 Monaten

"Inhouse"     Ab 5 Teilnehmern/innen

  

Ihre Vorteile

  • Der Unterricht findet in Kleingruppen von 5 - max. 10 Personen statt. Wir haben bewusst diese Unterrichtsform gewählt, da hierdurch ein intensiveres und auf die Teilnehmer/innen zugeschnittenes Lernen gewährleistet wird.
  • Bei uns stehen die Teilnehmer im Mittelpunkt des Geschehens!
  • Der Unterricht wird in ansprechenden und mit neuster Technik ausgestatteten Räumlichkeiten abgehalten.
  • Durch den Einsatz fachlich erstklassiger Dozenten/innen bieten wir eine praxisorientierte Weiterbildung auf höchstem Niveau.
  • Problemlose Anerkennung durch die Registrierungsbehörden.
  • Coaching & Betreuung auch nach dem Lehrgang.

 

Prüfung

Am Ende des Lehrgangs steht eine schriftliche und mündliche Abschlussprüfung.

 

Termine / Konditionen / Anmeldung

Sonderkonditionen für Existenzgründer und Arbeitslose.

Fördermittel aus EU- Bundes- und Landesmitteln möglich.

 

Veranstaltungsort

Der Veranstaltungs- und Prüfungsort befinden sich je nach Standortwahl in Deutschland oder auf Mallorca.